Irgendwas mit MedienIrgendwas mit MedienDigitales Workbook
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Kapitel

01Klarheit statt Bauchgefühl
02Die Medienbranche von innen
03Was in dir steckt
04Vom Talent zum Berufsfeld
05Wege, die wirklich funktionieren
06Dein erster Schritt

Kapitel 01

Klarheit statt Bauchgefühl

Dein Ausgangspunkt für alles Weitere

Vielleicht hast du gerade deinen Abschluss in der Tasche, vielleicht steckst du in einer Ausbildung, die sich nicht richtig anfühlt. Völlig egal, wo du stehst – dieses Kapitel ist dein Ausgangspunkt.

ca. 12 Min0 von 10 Feldern ausgefüllt

Warum das Gefühl so diffus ist

Medien klingt spannend. Kreativ, digital, irgendwie am Puls der Zeit. Aber sobald jemand fragt, was du konkret machen willst, wird es schwammig. Das ist total normal, und es liegt nicht an dir.

Die Berufsbilder in dieser Branche verändern sich schneller, als Schulbücher oder klassische Berufsberatung mithalten können. Vor zehn Jahren gab es noch keine Podcast-Produzentinnen, keine Social-Media-Manager für Nachrichtenformate, keine Data Journalists. Heute sind das etablierte Berufe.

Wissens-Kick

Laut Berufsforschung entstehen in der Medienbranche jedes Jahr neue Berufsbezeichnungen, die es fünf Jahre vorher noch gar nicht gab. Kein Wunder, dass sich niemand auskennt, der nicht mittendrin steckt.

Drei Denkfehler, die den Start erschweren

Denkfehler 1

Medien heißt vor der Kamera stehen

Die sichtbarsten Jobs sind die unwahrscheinlichsten. Moderation, Influencer-Dasein, das eigene Gesicht als Marke: vielleicht ein Prozent aller Stellen. Die anderen 99 Prozent arbeiten im Hintergrund und sind trotzdem mittendrin.

Denkfehler 2

Ich muss schon alles können, bevor ich anfange

Niemand erwartet von dir mit 18 oder 20 ein fertiges Portfolio. Ausbildungen, duale Studiengänge und Volontariate sind genau dafür da, dir das nötige Können erst beizubringen. Der Einstieg ist der Anfang eines Lernwegs, kein Abschlusstest.

Denkfehler 3

Ein falscher erster Schritt ist verschwendete Zeit

Ein Praktikum, das dir nicht gefallen hat, ist kein Fehlschlag. Es ist eine Information mehr. Die wenigsten Medienmenschen sind auf direktem Weg zu ihrem heutigen Job gekommen.

Kurz vorgestellt · Lea, 19

Lea hat ihr Abitur gemacht und wusste seit der zehnten Klasse, dass sie irgendwas mit Medien machen will. Mehr wusste sie lange nicht. Sie hat sich für ein Redaktionspraktikum beworben, weil ihr nichts anderes einfiel, und dort festgestellt, dass ihr nicht das Schreiben fehlte, sondern der Kontakt zu Menschen. Heute schaut sie Richtung Community-Management oder Eventkommunikation.

Zwei Ausgangslagen, ein Weg

Dieses Workbook eignet sich für zwei Situationen, die sich am Ende ähnlicher sind, als es sich anfühlt.

Du stehst am Anfang deiner Berufsorientierung

Schule ist fast vorbei, ein Abschluss steht an, und Medien ist eine von mehreren Ideen im Kopf. Du hast noch keine Vorerfahrung und suchst einen ersten Ansatzpunkt.

Du willst dich nach einer Ausbildung neu orientieren

Du hast eine Ausbildung begonnen oder abgeschlossen, spürst aber, dass sie nicht die richtige Richtung war. Für dich zählt zusätzlich, welche vorhandenen Fähigkeiten sich übertragen lassen – mehr dazu in Kapitel 5 beim Thema Quereinstieg.

Kurz vorgestellt · Mira, 21

Mira hat eine Ausbildung zur Bürokauffrau abgeschlossen und dabei gemerkt, dass ihr die organisatorischen Aufgaben Spaß machen, das Arbeitsumfeld aber nicht. Sie interessiert sich seit Jahren für Podcasts und hat privat einen kleinen Kanal aufgebaut. Für sie zählt vor allem: Wie überträgt sie vorhandene Stärken in ein Medienumfeld?

Deine Gedanken
Gespeichert

Ein, zwei Sätze reichen völlig.

Deine Gedanken
Gespeichert
Deine Gedanken
Gespeichert
Selbsteinschätzung
Gespeichert

Wie klar bist du gerade wirklich? Ein ehrlicher Zwischenstand – es gibt kein gutes oder schlechtes Ergebnis.

Ich kann drei konkrete Berufe nennen, die mich interessieren.

Ich weiß, welche meiner Stärken zu Medienberufen passen könnten.

Ich kenne mindestens einen Weg, wie man in diesen Bereich einsteigt.

Ich habe schon mit jemandem aus der Branche gesprochen.

Ausprobieren

Mach eine kurze Bestandsaufnahme.

Nimm dir 10 bis 15 Minuten Zeit. Hak ab, was du erledigt hast.

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Martin Wendler | Transformations- und Karrierecoaching

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